- Seit 1973 -


Inhaber: Hermann Kleimann

Birkenweg 24

26548 Nordseebad Norderney

Tel.: 04932 / 3568

Telefax: 04932 / 83521

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Nordhelm – Wohnsiedlung mit Charme und Geschichte

Unser Restaurant befindet sich im Herzen der Nordhelmsiedlung, einem attraktiven Wohn- und Feriengebiet östlich der Norderneyer Innenstadt. Wem es im Stadtbereich mitunter etwas zu laut und hektisch zugeht, der findet hier die Unterkünfte, die ihm einen erholsamen Urlaub in unmittelbarer Nähe von Wattenmeer, Nord-, Ost- und FKK-Strand ermöglichen. Von jedem Punkt der Nordhelmsiedlung gelangen Sie in maximal zehn Minuten an unseren traumhaft schönen Sandstrand, können dort an der Wasserkante verweilen oder bis zum östlichsten Punkt der Insel weiterspazieren. Die beeindruckende Fauna und Flora des Inselostens ist über die gut ausgebauten Wanderwege ebenfalls fußläufig erreichbar und bietet allen Naturliebhabern einen spannenden Erfahrungsraum. Und wer nur mal zwischendurch einen kleinen Gang machen möchte, der kann sich am wilden Wuchs der Bäume und Sträucher im Kiefernwäldchen erfreuen oder die charakteristische Architektur der Siedlungshäuser studieren.

Familien und kleine Kinder sind gerne gesehen in der Nordhelmsiedlung und können auf umfangreiche Infrastruktur- und Freizeitangebote zurückgreifen. So ermöglicht die „Reitschule Junkmann“ an der Meierei den Pferdefreunden unter den Inselgästen lange Ausritte durch die Norderneyer Dünenlandschaft. Einkäufe lassen sich prima im „Norderneyer Frischemarkt“ an der Ecke Nordhelmstraße/Mainstraße erledigen, wo sie auch den Herren- und Damensalon der Familie Heckelmann finden. Frische Brötchen gibt es jeden morgen in der Inselbäckerei Bethke an der Ecke Nordhelmstraße/Birkenweg, ganz in der Nähe von „Annemies Fußpflegestübchen“. Fahrräder für Ihre persönliche Deicherkundung können Sie sich in „Kurts Fahrradshop“ in der Nordhelmstraße oder auch in „Charlys Freizeitcenter“ im Gewerbegelände ausleihen. Dort besteht auch die Möglichkeit, mit den Kindern oder zu zweit eine Partie Minigolf zu spielen oder eine Runde mit dem Go-Kart zu drehen.

Sie sehen also: In unserer Siedlung wird Ihnen einiges geboten!

Das war nicht immer so. Wer heute einmal an einem schönen Sonnentag durch die Nordhelmstraße schlendert und dabei auch entspannt die verschiedenen Quer- und Parallelstraßen wie die Rheinstraße, die Mainstraße, die Lippe- oder Oderstraße abschreitet, der kann sich angesichts schmuckvoller Klinkerbauten und gepflegter Straßenzüge kaum vorstellen, dass der Ostteil dieses Wohngebiets vor nicht einmal sechzig Jahren noch bauliches Niemandsland gewesen ist. Zuvor war die Fläche, auf der sich heute die Nordhelmsiedlung befindet, vornehmlich militärisch genutzt worden. Hiervon zeugt noch heute der Bahnhof „Stelldichein“ an der Ecke Karl-Rieger-Weg/Birkenweg. Er wurde von der 1915 installierten Marinebahn genutzt, die mit verschiedenen Verzweigungen durch das ansonsten unberührte Dünengelände bis zur „Weiße Düne“ reichte und Personen und Güter zu den Seebatterien und Munitionsbunkern beförderte.

Vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges entstanden auf der kontinuierlich ausgebauten „Seefestung Norderney“ inmitten des freien Dünengeländes Soldatenkasernen. In diesen Jahren wurde in einem Dünental auch die eigentliche Nordhelmsiedlung gegründet. Deren Ausbau wurde nach Ende des Zweiten Weltkrieges vorangetrieben, um Kapazitäten für den wieder aufkeimenden Fremdenverkehr zu schaffen. Nachdem zunächst am Birkenweg einige bis zum Kellergeschoss fertig gestellte Häuser preisgünstig an Norderneyer veräußert worden waren, wurde die Baugrenze schließlich weiter nach Osten bis zur Lippestraße an die Meierei verschoben – es entstand die Nordhelmsiedlung-Ost. Reichtum gab es hier keinen, das einzige Kapital war die eigene Arbeitskraft der jungen Norderneyer, ein besonderes handwerkliches Geschick und der unbedingte Wille, die Wohnbedürfnisse der eigenen Familie in bescheidenem Rahmen zu befriedigen. Nachbarschaftshilfe wurde dabei groß geschrieben, so dass man eine mühsame Bauwoche auch mal für ein paar Münzen mit einer Flasche Bier ausklingen ließ. Dass das Gebiet der Nordhelmsiedlung zu jener Zeit nicht das exklusivste Bauland gewesen ist, erkennt man noch heute an den großzügig geschnittenen Grundstücken mit ihren üppigen Gartenflächen. Diese sollten seinerzeit eine Selbstversorgung durch begrenzte landwirtschaftliche Nutzung ermöglichen. Straßen waren hier zunächst noch nicht zu finden, so dass die Insulaner den Weg zu Ihren Häusern häufig über Befestigungen aus Holzplanken zu gehen hatten.

Das ist heute anders. Die prächtig herausgeputzte Nordhelmsiedlung ist ihren Bewohnern ein Garant für hohe Lebensqualität und vielen Urlaubern gleich welchen Alters der Ausgangspunkt für unvergesslich schöne Ferien auf der Nordseeinsel Norderney. Daraus haben sich nicht selten gute Bekanntschaften, manchmal sogar freundschaftliche Beziehungen zwischen den Inselgästen und ihren Vermietern entwickelt: Nicht wenige Gäste beziehen schon seit Jahrzehnten bei jedem Insel-Urlaub dasselbe Quartier und buchen ihre Unterkunft bei der Abreise gleich für das nächste Jahr.

Die Vermieter der Nordhelmsiedlung freuen sich auf Sie!



(Historische Fakten entnommen aus Smeins, Heinrich: Norderney. Auf dem Weg in das dritte Jahrtausend. Band 1. Norderney 1991, S.3-18)

 

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Norderney-Tipp
Nr. 5:


Die
frühen Norderneyer haben ihren Lebensunterhalt mit dem Fischfang bestritten. 

Wenn Sie einmal
auf diesen  Spuren wandeln wollen, empfehlen wir Ihnen eine Ausflugsfahrt mit einem Angelkutter, bei der Sie die Gelegenheit haben, Ihre eigenen Makrelen zu fangen!

Wir versprechen Ihnen: Es kann süchtig machen, sich den
kräftigen Fischen
mit dem ganzen Arm entgegenzustemmen!